„Was jetzt Mut macht“

Wir leben in einer eigentümlichen Zeit und spüren, dass wir viel verwundbarer sind, als man noch vor wenigen Wochen gedacht hätte. Umso nötiger ist in solch einer Situation der Glaube, das Vertrauen auf Gott – und die gegenseitige Unterstützung.

Daher wollen wir hier auf unserer Homepage Beiträge sammeln zum Thema „Was jetzt Mut macht“. Das können Erfahrungen sein, Texte, Gebete, Bilder…. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen und damit das Augenmerk auf das Stärkende gerichtet wird. Sie können entweder die Kommentarfunktion nutzen oder Sie schicken uns ihre Texte und Bilder per Mail und wir stellen diese dann online.

Heute Abend las ich dieses Gedicht von Goethes Mutter, Catharina Elisabeth Goethe, das so viel Zuversicht vermittelt, Mut macht und gedanklich zur Nachahmung zu empfehlen ist.
Zitat
“Ich freue mich des Lebens, suche keine Dornen, hasche die kleinen Freuden.
Sind die Türen niedrig, so bücke ich mich. Kann ich den Stein aus dem Weg räumen, so tue ich es; ist er zu schwer, so gehe ich um ihn herum- und so finde ich alle Tage etwas, das mich freut.
Und der Schlußstein, der Glaube an Gott,
der Macht mein Herz froh, mein Angesicht fröhlich. ” Wünsche eine gesegnete Woche mit herzlichen Grüßen
Barbara Riemer

 

 

Jeden Tag in dieser Wartezone auszuharren, ist für uns alle nur mit einer tiefen Einsicht in die Notwendigkeit dieses Geschehens zu ertragen.
Haben wir als Christen nicht schon seit Jahrtausenden gelernt, unser Leben in der Wartezone zu verbringen?
Worauf es sich wirklich lohnt, zu warten, haben uns die Ereignisse von Ostern versucht, zu vermitteln.
Gott hat uns in keiner seiner Zusagen den Himmel auf Erden versprochen. Das ist ein völlig unrealistisches Ziel.
Aber er hat uns durch seinen Sohn, der am Kreuz für uns gestorben ist, im Himmel eine Ewigkeit mit einem Leben ohne Problemen zugesagt.
Deshalb lohnt es sich, in der Zeit des Wartens immer wieder dieses Erbe vor Augen zu haben und die Gewissheit seiner Zusage gegen die Unsicherheiten dieser Zeit auszutauschen.
Jesus steht an Deiner und an meiner Seite. Er hat die Welt durch seinen Tod überwunden, um uns richtungsweisend den Weg zum NEUEN LEBEN frei zu geben.
Danket dem Herrn!

 

 

 

 

 

“Wir brauchen nicht so fort zu leben, wie wir gestern gelebt haben. Macht Euch nur von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein”
Christian Morgenstern

 

“Gottes Wege sind dunkel, aber das Dunkel liegt nur in unseren Augen, nicht auf Gottes Wegen”
Matthias Claudius
Mit diesem Vers, in die wieder mit deutlichen Einschränkungen verbundenen Wochenperspektive, starte[n] ich /wir und wünsche[n], dass die Ruhe nicht zur Unruhe wird und das Warten nicht in Ungeduld enden möge. Schauen wir nun langfristig auf Gottes Wege, so führen uns oftmals in unserem Leben die Umwege an’s rechte Ziel. Möge das Ziel unsere Wege aus der Dunkelheit dieser Ereignisse heraus führen und die Gnade Gottes im Licht seiner Liebe uns umgeben. Das wünsche ich Ihnen und uns allen. Herzlichst Barbara Riemer

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesem Gruß eines Kindes wurde uns weiterhin viel Kraft, Energie und Gottes reicher Segen gewünscht. DANKE!

 

 

 

 

7 Kommentare

  1. Avatar Schmadtke sagt:

    Hatte den letzten Weltkrieg mit vollem Bewußtsein miterlebt, war auch an der “Heimatfront” eingesetzt. Schon damals war man hilflos; konnte nur hoffen, daß es doch ein (gutes) Ende nimmt.
    Dann hatten wir “Ruhe”, ganze 74 Jahre – ein Menschenleben lang – zu lang !
    Das momentane Geschehen hat viele Menschen aufgeschreckt, wenn nicht gar ERSCHRECKT!
    Ja – mit unserer Macht ist es nicht weit her; das wird wohl manchen aufwecken aus seinem “Wohlstandsschlaf”.

  2. Avatar Riemer Barbara sagt:

    Ein wunderbares Gebet, das ich leider eben erst entdeckt habe. Es ist so wichtig, in dieser Zeit im Gebet zusammen zu stehen, eine Gebetskette zu bilden, die man in die Welt senden könnte. Auch ich habe gerade ein Gebet verschickt, das als “open end- Gebet” zu verstehen ist. Jeder kann seine eigene Bitte ergänzen. Allen Lesern wünsche ich in dieser Zeit des Wartens [Advent] : lernen zu verstehen und zu danken. Bleiben Sie Virus frei und gesund. Herzlichst Barbara Riemer

  3. Avatar Barbara Riemer sagt:

    Luther sagt:”Wenn nicht geschieht, was wir wollen, so wird geschehen, was besser ist.” eine weise Aussage, die unserem ratio oft verschlossen bleibt. Später, oft viel später stellen wir dann fest, dass es nicht gut für alle war aber dass es so kommen musste. Der Leitspruch, mit dem ich durch’s Leben gegangen bin und weiter gehen werde, so Gott will. In dieser Zuversicht wünsche ich Ihnen die göttliche Begleitung, die Ihnen die Tage der Anfechtung zu Tagen neuer Hoffnung werden lassen.
    Herzlichst Barbara Riemer

  4. Avatar Riemer Barbara sagt:

    Wie schicke ich denn ein Bild? Können Sie mir bitte behilflich sein?

    • Frederik Lowin Frederik Lowin sagt:

      Liebe Frau Riemer,

      haben Sie vielen Dank für Ihre Mail. Sie können mir Ihr Bild per Mail senden und ich werde es dann online stellen. Meine Mailadresse lautet: frederik.lowin[att]kbz.ekiba.de
      Soll ihr Name unter das Bild oder soll es anonym gepostet werden?

      Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit,
      herzliche Grüße
      Frederik Lowin

  5. Avatar Barbara Riemer sagt:

    Danke für Ihre prompte Antwort!
    Achten Sie auf sich, so gut es geht!
    Herlichst
    Barbara Riemer

  6. Avatar Barbara Riemer sagt:

    “Gottes Wege sind dunkel, aber das Dunkel liegt nur in unseren Augen, nicht auf Gottes Wegen”
    Matthias Claudius
    Mit diesem Vers, in die wieder mit deutlichen Einschränkungen verbundenen Wochenperspektive, starte[n] ich /wir und wünsche[n], dass die Ruhe nicht zur Unruhe wird und das Warten nicht in Ungeduld enden möge.
    Schauen wir nun langfristig auf Gottes Wege, so führen uns oftmals in unserem Leben die Umwege an’s rechte Ziel.
    Möge das Ziel unsere Wege aus der Dunkelheit dieser Ereignisse heraus führen und die Gnade Gottes im Licht seiner Liebe uns umgeben.
    Das wünsche ich Ihnen und uns allen
    Herzlichst Barbara Riemer

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