Im Namen der ganzen Johannesgemeinde danken wir Viakar Hajo Kenkel und FSJ`lerin Alina Kulick für ihre segensreiche Arbeit bei uns.
Wir alle, die Hauptamtlichen und Jung und Alt aus unserer Gemeinde haben es als einen besonderen Segen empfunden, dass sie bei uns in der Gemeinde mitgewirkt haben.

Gerade erst angekommen und schon ist die Zeit wieder vorüber. Naja, oder auch nicht. Aber tatsächlich neigt sich meine offizielle Zeit in der Johannesgemeinde schon dem Ende entgegen. Im August sind es zwei Jahre, die ich hier bin. Und es waren zwei ziemlich gute Jahre. Das kann ich nicht anders sagen.Wenn ich zurückblicke, dann sind da natürlich auch viele Erfah-rungen, bei denen das C-Wort (nein, leider nicht „Christus“) eine große Rolle gespielt hat. Aber in meiner Erinnerung sind andere Dinge viel wichtiger. Denn mir sind viele von Ihnen und euch, ja, die Johannesgemeinde und Ettlingen sehr ans Herz gewachsen. Ich war, nein, ich bin (!!!) sehr gerne hier – und bin es ja auch, Gott sei Dank, noch einige Monate. Von September bis Dezember werde ich freigestellt, um meine Doktorarbeit fertigzustellen. Danach heißt es dann: zwei Jahre Probedienst im Ruhrgebiet. Aber wenn ich eine Sache in den letzten Jahren gelernt habe, dann dies: kein Weg ist zu weit, keine Mühe zu groß, um mit Freunden im Kontakt zu bleiben. Und so höre ich auch nach vielen Jahren noch regelmäßig von Menschen aus Tan-sania. Der Weg nach Ettlingen ist dagegen geradezu ein Katzensprung…Aber noch viel mehr als diese räumliche Nähe verbindet uns doch vor allem Gott selbst miteinander. Durch ihn gehören wir zusammen, ja, er überwindet alle Grenzen und selbst die höchsten Mauern. Als seine Kirche sind wir eins mit Menschen auf der ganzen Welt. Diese ökumenische Weite – mit Menschen aus ganz verschiedenen Ländern, unterschied-lichen Traditionen und Konfessionen – habe ich in den letzten beiden Jahren in der Jo-hannesgemeinde sehr genossen. Und auch mir als Neuzugezogenem hat es das herzliche Miteinander in der Gemeinde sehr leicht gemacht, mich in Ettlingen Zuhause zu fühlen. Ein Highlight waren sicher auch meine Erfahrungen in der Schillerschule. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an all die Kolleginnen und Kollegen dort und in der Johannesgemeinde, ganz besonders an Andreas Heitmann, mit dem ich viele gute und tiefe Gespräche führen konnte. Vielen Dank für so viele Gottesdienste und Begegnungen mit so vielen von Ihnen und euch – und nicht zu vergessen: das gute Essen, das ich bei manchen (und vor allem bei Frau Ockert) genießen konnte und kann.Bei einem Kind, das ich im Mai taufen durfte, lautete der Taufspruch: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Ich fühle mich reich gesegnet, hier in Ettlingen sein zu dürfen. Und ich hoffe, ich bin für manche von Ihnen und euch auch zu einem solchen Segen gewor-den. Dieses Versprechen Gottes aber, daran glaube ich von ganzem Herzen, bleibt bestehen. Es galt gestern, gilt heute und wird auch in Zukunft noch gelten. Und so segne und behüte dich der barmherzige und liebende Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, auf dass du auch weiterhin dieser Stadt und Welt zum Segen werdest, liebe Johannesgemeinde.Bis bald! Ihr und euer Hajo Kenkel

Liebe Gemeinde,als ich im Januar 2021 den Vertrag für mein Freiwilliges Soziales Jahr unterschrieb wusste ich noch nicht genau, was mich dort alles erwar-ten würde. Ich war gespannt darauf, neue Men-schen und die Arbeit in einer Kirchengemeinde kennenzulernen. Wie schnell die Zeit vergeht merke ich jetzt, denn mein FSJ ist bald vorbei und es ist Zeit, mich von Ihnen zu verabschieden. Ich habe in dem Jahr hier nicht nur Sie als Gemeinde, sondern auch mich selbst besser kennengelernt, durfte mich auspro-bieren, Neues lernen. Ob im Konfirmandenunterricht, mit dem Kon-firmandenwochenende oder im Seniorenkreis, überall konnte ich mich einbringen und an Herausforderungen wachsen. Genauso auch in den Ältestenkreissitzungen, bei denen ich an spannenden Diskussionen teilnehmen durfte. Immer wieder konnte ich mich in den (Kinder- und Familien-) Gottesdiensten miteinbringen und lernen,selbstbewusst vor großen Gruppen zu stehen.Auch die monatlichen Besuche im K26 Begegnungscafé mit guten Gesprächen mit Ge-flüchteten und Ehrenamtlichen waren Bestandteil meines FSJ und haben mir viel Spaß gemacht.Genauso zum FSJ gehörte ein Projekt, das ich in der Fastenzeit zum Thema Klimafasten mit Upcycling-Materialien durchgeführt habe. Hier konnte ich lernen einen ganzen Abend zu organisieren und durchzuführen.Auch wenn Corona während meines FSJ mitmischte und einiges anders lief als „normal“, zum Beispiel die Seminare, die fast alle nur online stattfinden konnten, war es möglich, dass ich überall mitreinblicken und an vielen Angeboten teilnehmen oder sie mitorgani-sieren konnte.Einige von Ihnen durfte ich persönlich kennenlernen, andere kenne ich nur vom Sehen, bedanken möchte ich mich bei Ihnen allen:Ich bin dankbar für viele gute Begegnungen und Gespräche, beim Gemeindefest, nach den Gottesdiensten oder sonst wo. Danke auch, dass ich so gut aufgenommen wurde. Ein be-sonderer Dank geht an das Pfarramt-Team, das mich von Anfang an super gut begleitet hat.Ich freue mich, einige von Ihnen auch nach meinem FSJ noch einmal zu sehen! Alina Kulick

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